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„Führungskräfte müssen eine Kluft schließen“


Im Interview spricht Gastgeber Joachim Pawlik über das Motto „Die neue Empathie“


Empathie kennen wir. Was aber ist „Die neue Empathie" und warum ist sie das Leitthema des diesjährigen PAWLIK Congress‘?

Es zeichnet sich ab, dass gerade Führungskräfte in Bezug auf Empathie extrem gefordert sind. In den vergangenen zwölf bis 15 Monaten sind wir durch Corona notgedrungen und in nie dagewesener Weise auf räumliche Distanz zu anderen Menschen gegangen. Remote arbeiten, remote führen, sich remote weiterbilden, das wird auch teilweise Bestand haben. Wir gehen für die Zukunft von hybriden Arbeitsmodellen aus, in denen Menschen sowohl im Büro als auch im Homeoffice arbeiten werden. Für Führungskräfte ist das eine neue Herausforderung. Sie müssen trotz räumlicher Entfernung für Verbundenheit sorgen und die Mitarbeiter im Office und Zuhause gleichermaßen einbeziehen.

Was ändert sich durch die räumliche Distanz?

Erste Untersuchungen zeigen, dass sich die virtuelle Zusammenarbeit negativ auf die Empathiefähigkeit auswirkt. Wie soll man andere Menschen auch lesen, wenn man sie nur noch bis zum Kragen zweidimensional auf dem Bildschirm sieht und keinen direkten Augenkontakt mehr halten kann? Gerade gestern sah ich den Post einer Social-Media-Managerin auf LinkedIn, die sich nach einem Arbeitsjahr bei einem großen Tech-Betrieb für die tolle Zeit mit ihren Kollegen bedankte, auch wenn sie diese niemals „in echt“ zu sehen bekommen hatte. Ein Jahr lang kein realer Kontakt!

Offenbar hat die Mitarbeiterin es aber doch gut überstanden.

An den wenigsten geht eine solche Erfahrung spurlos vorbei. Auch das zeigen die Studien. Gerade wenn die realen Begegnungen weniger werden, steigen die emotionalen Anforderungen der Mitarbeiter an ihre Führungskräfte. Sie müssen sich wahrgenommen und eingebunden fühlen, sie brauchen Transparenz. Sonst entstehen Unzufriedenheit und Zukunftsängste. Burnout-Raten schießen in die Höhe.

In Bezug auf die emotionale Bindung zum Unternehmen droht in der neuen Arbeitswelt also eine Kluft zwischen den Möglichkeiten der Führungskräfte und den Erwartungen der Mitarbeiter zu entstehen. Die müssen wir als Führungskräfte schließen. An dieser Herausforderung wollen wir ansetzen und erkunden, welche Wege wir gehen können, um eine „neue Empathie“ zu entwickeln.

Zum Pawlik Congress kommen seit 20 Jahren prominente Speaker. Wer spricht über die neue Empathie?

Wir freuen uns auf Sigmar Gabriel, Sabina Jeschke, Heino Falcke, Alena Buyx, Joe Kaeser sowie einen exklusiven Vorabendgast, den wir noch ankündigen werden.

Alle weiteren Informationen zum PAWLIK Congress finden Sie auf der Homepage.

„Make it happen” bedeutet für uns, dass wir Ihnen helfen, Ihre Unternehmensziele in Resultate umzusetzen. Wir transformieren Organisationen zu stimmigen Systemen und entwickeln die individuellen Potenziale von Mitarbeitern. Dabei stützen wir uns auf neueste wissenschaftliche Forschungsergebnisse.

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